«

»

Nov 22

Testbericht – Leselotte

Ich gehöre zu den Lesern, die beim Lesen immer etwas neben sich stehen haben. Entweder etwas zum Trinken oder etwas zum Knabbern. Manchmal liegt auch die Fernbedienung für die Stereoanlage neben mir, weil ich beim Lesen Musik oder ein Hörspiel höre…

Da fand ich es dann sehr unpraktisch, wenn mir beim Bewegen das Buch wegrutschte, oder ich erst nach dem irgendwo in den Tiefen der Couch verschwundenen Lesezeichen fahnden oder gar das ganze Buch wegräumen musste.

Da sollte die Leselotte, die ich vor einiger Zeit geschenkt bekam, endlich Abhilfe schaffen.

Die „Leselotte“ besteht aus zwei Einzelteilen. Einmal das runde, mit weichem Material gefüllte Kissen (ähnlich einem kleinen Sitzsack), an dessen Oberseite ein Klettband aufgesetzt ist. Und als zweites Teil gehört so eine Art Buchdeckel und Buchrücken dazu. Die Deckel sind doppellagig, so dass sich dazwischen eine „Tasche“ ergibt, in die stabile Pappen geschoben sind. An beiden Deckeln sind breite Gummibänder angebracht und oben in der Mitte gibt es ein Band, das als Lesezeichen dient. Auf der Rückseite ist ebenfalls ein Klettband aufgesetzt.
Mit diesen Klettbändern befestigt man Kissen und Deckel aneinander.

Beide Einzelteile getrennt, am Kissen vorne und am Deckel links sieht man die Klettbänder.


Beide Einzelteile getrennt mit aufgeschlagenem Deckel.

Beide Einzelteile getrennt, Innenansicht vom Deckel

Hier die Leselotte komplett, mal frech von der Seite anzuschauen 😉

Von der Handhabung her kommt mit die Leselotte sehr entgegen. Wer schon mal ein komplettes Buch lang mit angewinkelten Beinen auf der Couch gesessen hat, der weiß, was Schmerzen sind. Das fällt mit der Leselotte komplett weg. Das Leichtgewicht plus Buch lassen sich leicht auf dem Schoß oder dem Bauch (ich bin ein wenig kurzsichtig ;)) „abstellen“ und man kann ganz bequem und ausgestreckt sitzen.
Wenn ich zum Glas, dem Knabberzeugs oder der Fernbedienung greifen muss, ist das angebrachte Lesezeichen sofort zur Hand. Dann kann man die Lotte samt Buch beruhigt quasi beiseite stellen. Oder man lässt sie auf dem Schoß stehen, auch das funktioniert, die Lotte fällt nicht um oder rutscht weg. Ich lese so gut wie nie am Tisch, habe es aber versucht und auch dafür ist die Lotte ideal.

Hier drei Beispiele ganz unterschiedlicher Bücher an der Lotte:

Ein normales Taschenbuch („Das Wesen“ / Arno Strobel) mit 367 Seiten

Ein normales Hardcover-Buch („Spiral“ / Paul McEuen) mit 388 Seiten.

Ein richtiger Wälzer („Wasp“ / Wolfgang Hohlbein) mit 959 Seiten.

Alle drei Bücher lassen sich bequem in der Lotte einspannen. Dafür schiebt man die Buchdeckel unter die Gummibänder.
Dieser Vorgang ist allerdings auch ein kleines Manko, jedenfalls für mich peniblen Leser. Denn für dieses unter-die-Bänder-schieben muss man gerade Taschenbücher sehr weit aufschlagen. Da habe ich immer Angst vor angedetschten Deckeln und Leserillen im Buchrücken. Bisher ist aber immer alles gut gegangen.

Ich lasse die Lotte samt Buch auch oft einfach so im Regal stehen und das sieht sogar ganz dekorativ aus.
Jedenfalls wenn man Bücher liebt 🙂
Dann kann ich sie mir direkt schnappen und loslesen.

Die Lotte  ist laut Schild bei 30 Grad in Handwäsche zu waschen, was ich noch nicht ausprobiert habe. Funktionieren wird das sicher, aber waschen mit der Füllung…?!

->   erhältlich z.B. bei amazon

Beim Einspannen von Taschenbüchern sollte man etwas vorsichtig sein. Oder einfach nicht so päpelig sein, wie ich es bin 😉 Ansonsten macht meine Lotte ihren Job wirklich erstklassig. Ich kann das gute Stück nur empfehlen!

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

%d Bloggern gefällt das: