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Apr 30

30.04.11 – Neu im Regal

So gut wie mir der erste Teil „Todeswald“ der Reihe „Ein Svea Andersson Krimi“ gefallen hat, konnte es nicht lange dauern bis auch Band 2 ins Regal einzog.

Heute war es dann soweit:

Bildete Svea sich wirklich ein, er würde mit ihr reden? Er, der mit keinem einzigen Menschen auf der ganzen Welt reden konnte? Seine Angst war so wahnsinnig groß, das ließ sich nicht erklären. Dabei hatte niemand ihn geschlagen. Man hatte ihm bloß ein Foto gezeigt. Und das war widerlich gewesen. Er hatte die Augen zukneifen wollen, hätte am liebsten gekotzt und geheult, aber sie hatten ihn festgehalten und ihn gezwungen, es anzuschauen. Lange. Sie hatten gesagt, er solle sich überlegen, was passieren würde, wenn er nicht tat, was sie verlangten. Er hatte es sich überlegt. Und beschlossen zu tun, was sie verlangten. An Sveas Schule scheinen viele Schüler vor etwas Angst zu haben. Als die schüchterne Natalie dann auch noch droht, vom Schuldach zu springen, fängt Svea an Fragen zu stellen. Sie trifft aber nur auf eine Mauer des Schweigens. Erst als Sveas Hund in Lebensgefahr gerät, begreift sie langsam, womit sie es zu tun hat. Und dann ist es schon fast zu spät …

Gekauft habe ich es übrigens im Thalia Bielefeld, in dem offenbar gerade umgebaut wird. Dabei hat es mich sehr geärgert, dass zwei Drittel der Jugendbuchabteilung im Halbdunklen hinter den Stellwänden verschwinden.  Auch ich habe meinen Krimi aus der Düsternis gefischt.
Einzig die Regale und Tische mit der Jugend-Fantasy haben noch einen Platz im Licht bekommen.
Was sich gerade gut verkauft, das bekommt halt auch einen exponierten Platz, das verstehe ich schon.
Aber ist es denn tatsächlich so, dass die Jugendlichen aktuell nur noch bzw bevorzugt Fantasy lesen, oder?
Nur wie sollen Jugend-Krimis und Jugend-Romane anderer Genres so auch auffallen?
Sehr schade!

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