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Dez 30

Zitate – Die Sammlung

Immer wieder passiert es, dass mir in einem Buch Sätze oder Dialoge begegnen, die mir besonders gefallen und die „hängen bleiben“.

Hier möchte ich solche Sätze / Dialoge sammeln:

 

 

„Wenn man mehrere Dinge gleichzeitig will, die sich gegenseitig ausschließen, dann ist man wohl angekommen im Zerrissensein des Erwachsenwerdens.“

 

„Lisa hatte mit in einer ihrer Vorträge über gesunde Lebensmittel mal erklärt, wie man das Fleisch einer Avocado, die man aufgeschnitten hatte, länger frisch halten konnte. Man musste den Kern einfach in der Avocadohälfte lassen, die man aufbewahren wollte, dann verfärbte sie sich nicht schwarz, sondern blieb grün und frisch. Nimmt man den Kern heraus, geht das Innere einer Verbindung mit dem Sauerstoff ein und verdirbt.
Greg war mein Avocadokern gewesen.“

(Sanny aus „Stolperherz“ von Britta Sabbag)

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„Wenn man einen Hundekopf auf dem Schoß hat, erkennt man nach einer Weile die unbedingte Notwendigkeit, ihn zu streicheln.“

„Im Grunde waren soziale Netzwerke die Nachrichtenshow, auf die die Menschen gewartet hatten. Die Nachrichtenshow, in der es nur um sie ging.“

„Autobahnen waren die fortschrittlichsten Straßen auf der Erde, was, wie bei den meisten fortschrittlichen Errungenschaften der Menschen, mehr oder weniger bedeutete, dass die Lebensgefahr hier größer war als anderswo.“

„Die Hässlichkeit war in dieser Spezies (gemeint sind die Menschen) nicht auf ein Geschlecht beschränkt.“

„In vielerlei Hinsicht sind die Menschen genauso wie wir es erwartet haben. Auf jeden Fall trifft es zu, dass der erste Anblick ihrer körperlichen Gestalt verstörend wirkt.“

„Ich bin auf einem Planeten gelandet, wo die intelligenteste Lebensform immer noch selbst mit einem Auto fahren muss.“

„Blitzendes blaues Licht auf Erden = Ärger!“

„Ich benutzte auch nicht meinen Springer Spaniel -das ist ein Vertreter der Kategorie behaarter Hausgötter, die sie Hund nennen- als Vorwand um aus dem Haus zu kommen.

„Also geht es bei der Liebe darum, die richtige Person zu finden, einem wehtut?“
„So ungefähr.“
„Das ergibt keinen Sinn.“
„Es ist immer etwas Wahnsinn in der Liebe. Es ist aber auch immer etwas Vernunft im Wahnsinn.“

„Ich konnte es nicht fassen! Anscheinend hatte ich alleine dadurch, dass ich keine Kleidung getragen hatte, das Gesetz gebrochen. Dabei hatte ich nicht einmal etwas verbrochen, während ich keine Kleider trug.“

„Eine Kuh ist ein irdisches Lebewesen, ein domestizierter Paarhufer, den die Menschen als Lieferanten für Nahrung, Getränke, Dünger und Designerschuhe betrachten.“

„Auf der Erde nennt man es Zivilisation, wenn eine Gruppe Menschen sich zusammentut und gemeinsam ihre Instinkte unterdrückt.“

„Zugegeben, in ihrem Sonnensystem (dem der Menschen) passiert sowieso nicht viel, was vielleicht mit ein Grund für die Arroganz der Menschen war. Der Mangel an Konkurrenz.“

„Der Computer war primitiv. Er hatte die Aufschrift MacBook Pro und eine Tastatur mit Buchstaben und Zahlen und vielen Pfeilen. Die Tastatur wirkte wie eine Metapher der menschlichen Existenz.“

„Ihre Nerven (die der Menschen) waren der Mathematik einfach nicht gewachsen.“

„Ich wusste, ich würde sterben. Wie konnte die Menschen dieses Wissen ertragen?“

„Ich war überzeugt, die Dunkelheit war der Hauptgrund dafür, dass es persönliche und sexuelle Beziehungen auf diesem Planeten gab. Das Bedürfnis nach Trost in der Dunkelheit. […] Zwei Menschen, primitiv genug, um einander wirklich etwas zu bedeuten.“

„Die Menschen gehören zu den wenigen intelligenten Lebewesen im Universum, die das Problem mit dem Tod noch nicht gelöst haben. Es ist aber nicht so, dass sie deshalb ihr Leben damit zubringen, die ganze Zeit vor Angst zu schreien.“

„Ein gefiedertes Wesen ist die Hoffnung,
Das in der Seele hockt
Und Lieder ohne Worte singt –
Und niemals aufhörn wird damit.“

(Aus „Ich und die Menschen“ von Matt Haig)

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“Als Dylan noch der Grund für meine Nervosität war, gab es immer den Moment, in dem ich ihn dann sah, und dann verwandelte sich das unangenehme Grummeln in ein glückliches Pulsieren. Wie bei einem alten Radio, wenn das statische Rauschen verklingt und man einen Musiksender gefunden hat. Bei mir klemmt jetzt der Regler. Ich bin nur noch statisches Rauschen.”

(Sara aus „Das wirst du bereuen“ von Amanda Maciel)

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„Was für ein Glück, dass wir noch unsere Träume haben! Wenn das Dasein unerräglich wird, kann man immer noch versuchen einzuschlafen.“

(Judit aus „Am Anfang war das Ende“ von Stefan Casta)

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„Ein Taschentuch ist immer der Anfang vom Ende der Tränen“

(Vampir Vadim aus „Lilith Parker und das Blutstein-Amulett“ von Jutta Wilke)

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„[…] Annis Baumhaus, und niemand anderes darf es betreten. Niemand außer mir, was mich natürlich einerseits stolz macht, mich aber andererseits schon darüber nachgrübeln lässt, warum es jedermann für so erstrebenswert hält, eine Familie zu gründen, wenn man danach eine Holzkiste auf einem Baum braucht, um nicht wahnsinnig zu werden.“

(Burgi Schweinsteiger aus „Keine Sau hat mich lieb“ von Franziska Weidinger)

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„Wenn du tot bist, ist alles auf der Welt wie ein Song, der dich zum Weinen bringt!“

(Zombie Doug aus „I kissed a zombie and I liked it“ von Adam Selzer)

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„Wo immer du bist, ich bin hier und rufe nach dir!
Berlin calling!
Hello!
Finn!
Are you there?
Just wanted to let you know that the I of my heart says hello to the you of yours. xo Eliana“

(aus „Everlasting – Der Mann, der aus der Zeit fiel“ von Holly Jane Rahlens)

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„Wenn es an einem Ort voller Menschen plötzlich ganz still wird, dann geht gerade ein Engel durch den Raum.“

(aus „Wie ein Flügelschlag“ von Jutta Wilke)

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„[…]und es roch, wie es im Sommer nur in Berlin riechen konnte: nach Lindenblüten. Stifter hatte nie begriffen, wie eine Stadt aus schmutzigem Stein und aufgeplatztem Asphalt so betörend riechen konnte. Süß und schwer und aphrodisierend lag der Geruch in der Luft. […] Aber die Blüten verströmten ungehindert ihren lieblichen Geruch und überdeckten damit alles andere.“

Anmerkung: Ich <3 Berlin!

(aus „Sommersaat“  von Tanja Weber)

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„Bei manchen [Leuten] war der Kopf eben nur die Sicherheitskopie des Hinterns.“

(aus „Nadel Faden Hackebeil – Ein neuer Fall für Kommissar Seifferheld“ von Tatjana Kruse))

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„Ich weiß natürlich, woher diese Probleme kommen. Orientierungslosigkeit, Zerstreutheit, Konzentrationsschwierigkeiten, all das sind typische Symptome in der ersten Phase der Deliria. Aber es ist mir egal! Wenn sich eine Lungenentzündung so gut anfühlen würde, würde ich mich im Winter barfuß und ohne Mantel raus in den Schnee stellen oder ins Krankenhaus gehen und die Lungenpatienten küssen.“

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„Manchmal, wenn man Dinge einfach betrachtet, wenn man einfach still dasitzt und die Welt existieren lässt -dann, ich schwöre es, bleibt die Zeit manchmal für einen winzigen Moment stehen und die Welt hält in ihrer Drehung inne. Nur einen Augenblick lang. Und wenn es irgendeine Möglichkeit gäbe, in diesem Augenblick zu leben, würde man ewig leben.“

(aus „Delirium [amor deliria nervosa]“ von Lauren Oliver)

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„Mangas sind -vereinfacht ausgedrückt- japanische Comics, also Fix und Foxi süßsauer sozusagen!“

(aus „Zwei Einzelzimmer, bitte! – Mit Kluftinger durch Deutschland“ von Volker Klüpfel & Michael Kobr)

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„In seinem Magen wetteiferten nun Schwein, Brat- und Wollwurst, Blau- und Sauerkraut, zwei ausgewachsene Kartoffelknödel und eine große Portion Fritten mit einem Gesamtbrennwert von annähernd 5000 Kalorien um die Aufmerksamkeit der Verdauungsenzyme.“

(aus „Josefibich“ von Marc Ritter)

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„Keine Ahnung, warum, vielleicht hatte ich Eisprung oder einen Sprung in der Schüssel, jedenfalls fing ich zu heulen an.“

(aus „Alle Vögel fliegen hoch – Franza und Flipper ermitteln“  von Michaela Seul)

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  1. Neues Zitat für die Sammlung | Leserattes Blog

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