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Jan 08

Auf verschlungenen Wegen ins Regal

…kam das Buch „Mein böses Herz“ von Wulf Dorn.

Es war diesen Monat im Produkttester Newsletter von amazon, worauf ich bereits gehofft hatte.
Ich habe es dann heimlich -dort, wo ich in dem Moment gerade war, durfte man eigentlich kein Handy haben- angefordert und mich leider bei der Empfängeradresse verklickt. Ich habe dort meine alte Adresse ausgewählt, die schon fast ein Jahr lang nicht mehr aktuell ist, und zudem war dort ein Phantasiename hinterlegt.
Das habe ich aber erst abends festgestellt, und da war das Buch bereits verschickt.
Und es war klar: bei der Empfängeradresse würde es niemals ankommen.

Also habe ich als erstes bei amazon angerufen, aber dort konnte man mir nicht weiterhelfen.
Meine Anfrage, ob man das Buch erneut an die richtige Adresse verschicken könnte, sobald es zu amazon zurückgekommen ist, wurde aber an das Team vom Produkttester Programm weitergeleitet. Jedenfalls laut der Dame an der Hotline.
Ich habe denn trotzdem selber auch noch eine Mail an dieses Team geschickt um sicher zu sein.

Am nächsten Tag war das Buch morgens laut Sendungsverfolgung in Zustellung. Mittags meldete die Sendungsverfolgung dann, es werde ein 2. Zustellversuch erfolgen. Bei der DHL Hotline erfuhr ich, dass dies bedeutet, dass das Buch morgens gar nicht auf den Wagen geladen wurde, und nun wohl am nächsten Tag zugestellt würde. Die wirklich sehr nette Dame von der Hotline hat dann meinen korrekten Namen und die korrekte Adresse an die Zustellbasis weitergeleitet. So bestehe eine kleine Chance, dass der Zusteller dies sieht und das Paket richtig zustellt. 

Am nächsten Morgen habe ich dann einen „Brief“ an den Zusteller bei der falschen Adresse an die Tür geklebt. Mit „Lieber DHL Bote“ und ganz viel „bitte bitte“, und natürlich der Sendungsnummer, Namen, Adresse usw., damit klar war, dass der „Brief“ kein Streich ist und wohin das Paket eigentlich gehört.

Bis zum Mittag tat sich gar nichts. Ich war aber kaum eine halbe Stunde von der Arbeit zuhause und doch etwas enttäuscht, da klingelte es an der Tür.
Ein DHL Bote mit meinem Päckchen und dem Brief in der Hand.
Er hat überhaupt nicht gemeckert, auch keine Witzchen über den Brief gemacht, gar nichts!
Aber dass meine jetzige Adresse eigentlich nicht sein Bezirk ist, das hat er augenzwinkernd dann doch angemerkt.
Ich wäre ihm vor Dankbarkeit am liebsten um den Hals gefallen!
Und er hat natürlich auch etwas zum Dank bekommen!

Deshalb hier auch noch mal: vielen lieben Dank, lieber DHL Bote! Ich habe mich riesig gefreut. Und an diesem Buch wird so immer diese kleine Geschichte hängen 🙂

Und diese Uralt-Adresse habe ich selbstverständlich umgehend gelöscht!

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