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Aug 31

Neu im Regal!

Normalerweise gibt es den „Neu im Regal“-Artikel ja immer erst am Sonntag, wenn defintiv keine Post mehr eintrudeln wird.
Aber morgen ist der August herum und ich möchte die letzten Neuen dieses Monats nachher nicht in einem September-Artikel mit drin haben.
Hier sind sie also:

Diese beiden Bücher habe ich schon vor Längerem bei Tauschticket ertauscht. Diese Woche sind sie endlich angekommen. Da frage ich mich jedes Mal, wieso ich ertauschte Sachen möglichst gleich am nächsten Tag verschicke…?

 

Gewitterfische“ (John Halliday)

Das Leben ist wie eine Gewitternacht. Eines Tages ist es einfach da …
»Im Zelt der Wahrsagerin sagte Julie einer schwangeren Frau und ihrem Mann die Zukunft voraus. Plötzlich hörte sie auf und meinte: ›Ich habe das Gefühl, es wird regnen.‹ – ›Das glaube ich nicht‹, sagte der Mann. ›Es hat noch nie im August hier geregnet.‹ Im nächsten Moment gab es einen Blitz und einen gewaltigen Donnerschlag. Der Blitz traf einen uralten Stromgenerator und alle Lichter auf der Rosa-&-Weiß-Kirmes gingen aus. Das alte Riesenrad zitterte und blieb stehen …«
Die Helden dieses Romans sind wahrhaft originell und liebenswert zugleich: Da sind Josh und Rainy, die beide in der gleichen dunklen Gewitternacht geboren werden, das Schachgenie Bigfoot und Kate, der Star der Schwimmmannschaft. Wie die vier Freunde werden und dabei ungewollt das Leben in ihrer verschlafenen kleinen Stadt verwandeln, ist eine Geschichte, in der alles und jeder auf bezaubernde Art ein kleines bisschen verrückt zu sein scheint. In weiteren Rollen: die »Rosa-&-Weiß-Kirmesgesellschaft«, ein Goldfisch, die größten Kürbisse der Welt und ein unverzagt sprechendes Orakel mit Rechtschreibproblemen.

Weißbier im Blut – Ein Krimi aus dem bayerischen Unterholz“ (Jörg Grasner)

Eine männliche Leiche liegt unter dem Mähdrescher. Auf dem hoffnungslos verschuldeten Bauernhof der Familie Holzner nimmt Kommissar Kreuzeder vom Morddezernat Passau die Ermittlungen nur äußerst widerwillig auf. Lieber hätte er in Ruhe seinen Schweinsbraten und sein Weißbier genossen. Doch sein Vorgesetzter rangsaliert ihn mit der Androhung von Disziplinarmaßnahmen und stellt ihm eine Psychologin an die Seite, die seine Dienstfähigkeit überprüfen soll. Der sichtlich verwahrloste Kreuzeder hat schon viele Tote gesehen und deshalb die Ruhe weg. Erst als der Wirt seines Stammlokals Opfer eines Verbrechens wird, wird er aktiv und steigert die Aufklärungsquote im bayerischen Grenzland.

Und zur Besprechung trafen diese drei Bücher ein, genau heute 🙂

Die Grimm-Akten (01) – Die Spur des Riesen“ (Michael Buckley)

Sabrina und Daphne können es kaum glauben. Sie sollen tatsächlich die Nachfahren der berühmten Brüder Grimm sein! Doch damit nicht genug: All die bekannten Märchenfiguren sind keine erfundenen Gestalten, sondern es gibt sie wirklich! »Grimms Märchen« sind Aufzeichnungen von Verbrechen, die die Familie über Jahrhunderte gesammelt hat! Sabrina und Daphne stehen nun vor einer wichtigen Aufgabe: Sie sollen in die Fußstapfen ihrer Großmutter treten und als Märchendetektive für Ordnung sorgen. Ihr erster Fall: Ein Riese, der in der Stadt sein Unwesen treibt.

Die Grimm-Akten (02) – Ach wie gut, dass niemand weiß…“ (Michael Buckley)

… dann leben sie noch heute. Und zwar in Ferryport Landing, einer amerikanischen Kleinstadt. Dort haben sich all die geheimnisvollen Märchenwesen, die sogenannten Wareinmale, niedergelassen. Und die Aufgabe der Familie Grimm ist es, unter ihnen für Ordnung zu sorgen – als Märchendetektive. Sabrina (11), Daphne (7) und ihre Omi Relda stürzen sich begeistert auf diese Aufgabe! Dieses Mal haben sie es mit einem besonders ausgefuchsten Wareinmal zu tun.

„Anna und die flüsternden Stimmen“ (Sabine Städing)

Zusammen mit ihrer Familie muss die 15-jährige Anna ausgerechnet in einem Kaff namens Qual Urlaub machen. Wenn der Name mal nicht Programm ist – Doch dann lernt sie den süßen Tjark kennen und da ist Herzklopfen angesagt! Aber auch sonst sind die Ferien alles andere als langweilig: Anna wird nachts von flüsternden Stimmen geweckt und im Gewitter begegnet ihr ein unheimlicher alter Mann, der urplötzlich wieder verschwindet. Kann es sein, dass es in Qual spukt? Tjark erzählt Anna, dass sich merkwürdige Geschichten rund um das Gelände neben dem Ferienhaus ranken, auf dem früher eine Lungenheilanstalt untergebracht war. Ein Arzt namens Hasselreuther hat dort Kinder behandelt, die an Tuberkulose erkrankt waren, und wird seitdem im Ort geradezu verehrt. Doch dann entdeckt Anna, dass es eben jener Dr. Hasselreuther war, der ihr im Gewitter begegnet ist! Anna stellt Nachforschungen an und findet Erstaunliches über den Arzt heraus. Doch je näher sie der Wahrheit kommt, desto stärker gerät sie in den Sog eines uralten Fluchs.

Und zuletzt noch dieses Buch, das mir über BoD angeboten wurde. Ich war neugierig, wie jemand einen Mord in zwei Sätzen verpackt. Und das gleich in 64 mal…

 

 

Shorty to go – Mord in zwei Sätzen“ (Susanne Henke)

Mord in zwei Sätzen“Sie meditierte, um das Nichts zu finden. Er zeigte ihr die Abkürzung.“222 Mordshäppchen von der beschleunigten Suche nach dem Sinn des Lebens und anderen Abkürzungen zum Ableben.

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