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Feb 26

Rezension – Gänsehaut (40) – Panikpark (R.L. Stine)

panikparkDie 12-jährige Lizzy macht mit ihrer Familie einen Ausflug. Unterwegs verfahren sie sich und landen an einem seltsamen, verlassenen Vergnügungspark namens »Horrorland«. Neugierig gehen sie hinein und entdecken, dass der Freizeitpark seinen Namen zu Recht trägt: Das gesamte Personal ist als Monster verkleidet, und es gibt alle möglichen schaurigen Attraktionen, eine gruseliger als die andere. Aber so richtig unheimlich wird es erst, als es dunkel wird – denn plötzlich wirkt alles unglaublich echt.

Ab und zu habe ich Lust auf eines der „Gänsehaut“-Büchlein. Letztens war es wieder einmal soweit und ich habe mir den Panikpark mal näher angesehen. Ich mag nämlich schaurige Geschichten, die in Vergnügungsparks spielen, und „Horrorland“ ist doch nun wirklich ein vielversprechender Name für solch einen Park.
Das denken sich auch Lizzie, ihr kleiner Bruder Frank und dessen Freund Bob, als ein Familienausflug irgendwie im Nichts und in der Nähe dieses Parks endet.
Der erste große Schrecken erwartet die Familie schon, da hat sie den Park noch nicht einmal betreten, und als Leser fragt man sich unwillkürlich, was dieses Ereignis soll und vor allem, wie sich der daraus entstandene Schaden wieder geradebiegen lassen wird. Da die Eltern sich genau mit dieser Frage befassen müssen, nehmen die Kids den Park und seine Attraktionen selbst unter die Lupe.
Da die „Gänsehaut“-Reihe ja nun mal eine Serie um Gruselgestalten und unheimliche Ereignisse ist, war ich die ganze Geschichte hindurch hin- und hergerissen, ob die grünen Monster, die den Park bevölkern, nun echt sind oder nur verkleidetet Menschen. Schaurig wie sie sind, wäre die erste Möglichkeit durchaus denkbar.
Doch auch die Attraktionen des Parks halten für Lizzie, Bob und Frank manchen Schrecken bereit. Da gibt es endlose Rutschen durch Feuer hindurch, Spiegelkabinett, die einen einzuschließen drohen und Sargrundfahrten auf einem Fluss. Für mich war das zwar nicht gerade gruselig, aber die Bücher sind ja eigentlich auch für jüngere Leser so um die 10 Jahre gedacht, und da kann ich mir gut vorstellen, dass sie eine Gänsehaut verursachen können. Ich fand die Ideen sehr cool, ganz speziell die Sarg-Bootsfahrt. Das wäre sicher mein Favorit in dem Park gewesen, wenn ich dabei gewesen wäre.
Die Abenteuer, die die Kinder bei diesen Unternehmungen erleben sind spannend, da es jedes Mal so scheint als ginge es tatsächlich um Leben und Tod. In dem Zusammenhang darf man sich dann auch direkt noch mal Gedanken darüber machen, ob die Monster womöglich wirklich echt sind…
Das Finale im Park lehrt einen erst recht das Gruseln, während die Auflösung mich dann zum Lachen gebracht hat. Eine schöne Idee!

Es ist ein Kinderbuch und entsprechend leicht lässt es sich lesen. Viele Dialoge machen es sicher auch den jungen Lesern einfach, das Buch zügig zu lesen. Lediglich das Wort „Monster“ fiel mir zu oft. Da gibt’s doch noch andere Namen, die man dem Parkpersonal hätte geben können.

Wie fast immer gefällt mir auch dieses Cover sehr gut! Ich mag diese grellen Farben, die sich so herrlich schön beißen. Das Parkschild in den Klauen des gehörnten Monsters ist ein schöner Blickfang. Zusammen mit den knorrigen Bäumen sorgt das für Gruselstimmung.

Fazit:   Eine spannende und kindgerecht gruselige Geschichte, bei der man nie sicher sein kann, dass die Monster und die Gefahren bei den Attraktionen nur Show sind. Mir hat der Besuch im „Horrorland“ Spass gemacht und ich finde, irgendjemand sollte solch einen Gruselvergnügungspark tatsächlich mal eröffnen. Diese Geschichte würde Kids sicher Laune darauf machen.


Titel: Gänsehaut (40) – Panikpark
Autor: R.L. Stine
Seiten: 128
Verlag: cbj / Random House
ISBN: 978-3570206959
Preis: € 3,00 (TB)

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