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Jul 30

Rezension – Magnolia Steel Hexenflüstern (Sabine Städing)

magnolia02Gemeinsam mit ihrer Tante Linette reist Magnolia nach Amerika, zum weltgrößten Kongress für Hexen und Zauberwesen aller Art. Der Flug verlangt besonders Linette einiges ab: Wie viel einfacher ließe es sich, eingezwängt in so einen engen Flugzeugsitz, mit ein bisschen Zauberei aushalten! Aber natürlich ist klar, dass die Hexen inkognito reisen. Während sich Magnolia besonders auf das Jugendprojekt mit dem vielversprechenden Thema »Wo die Liebe hinfällt«, freut, ist Linette in höchst geheimer und gefährlicher Mission in Amerika. Sie soll eine magische Brille in ihren Besitz bringen, die in den falschen Händen eine Katastrophe bedeutet. Gejagt von Gorgonen und mit Hilfe einer Gruppe von Klabautermännern beginnt für Linette, Magnolia und ihre Freunde ein Wettlauf mit der Zeit.

Nachdem mir Band 1 so gut gefallen hatte, war klar, dass ich mich Band 2 keinesfalls entgehen lassen würde.Magnolia und ihre Hexenfreundin Jörna begleiten Tante Linette und Hexenkollegin Runa zum Kongress für Hexen und Zauberwesen nach Salem in den USA. Das ist für die Junghexen natürlich eine aufregende Sache. Vor allem, weil auch den jungen Magiern ein Programm um das Thema „Wo die Liebe hinfällt“ geboten wird.
Doch Runa und Linette haben außerdem dein Auftrag erhalten, einen gestohlenen magischen Gegenstand weiderzufinden. Den Beryll, eine magische Brille.
Davon wissen  lange Zeit aber nur die beiden und der Leser. Immer wieder gibt es Abschnitte, in denen es um den Beryll geht und um die Schwierigkeiten, ihn zu finden. Das ist spannend, doch Magnolia und Jörna betrifft es geraume Zeit gar nicht.
Die haben zunächst ihre ganz eigenen Probleme in dem Camp, in dem sie die Zeit beim Kongress verbringen. Dabei geht es ausgesprochen teeniemäßig zu mit Zankereien mit den Zeltmitbewohnern, Waveboardfahren in den Lüften und auch einer zarten Liebesgeschichte zwischen Magnolia und Elf Leander. Auch als Hexenmädchen hat man offenbar die gleichen Sorgen wie nicht magisch begabte Teenager. Wie schön und tröstlich 😉
Ich fand das Campleben der beiden Junghexen jedenfalls genauso spannend wie den Teil um Runa, Linette und den Beryll. Es macht Spass zu lesen, was Magnolia und Jörna erleben, ein paar Hexereien sorgen für hexisches Flair und Dank Kreaturen wie zB den Vampiren, die ebenfalls eingeladen sind, wird es ab und zu auch mal etwas düster.
Die Suche nach der magischen Brille wird für Magnolia erst von Bedeutung als Linette und Runa verschwinden. Nun müssen sie und ihre Freunde sie finden und retten. Von da an kommt mächtig Schwung in die Geschichte und ich habe Magnolia und ihre Freunde oft für ihren Mut bewundert. Überrascht hat es mich, dass die Geschichte in diesem Teil einmal sogar ganz schön gruselig wird. Mir hat die Beschreibung eines bestimmten Hauses jedenfalls eine ordentliche Gänsehaut bereitet.
Abgesehen von diesem Abschnitt geht es aber nicht gruselig zu. Einmal mehr ist Magnolias Welt eine Welt mit einer herrlich bunten Mischung magischer Geschöpfe, die humorvoll und oft äußerst goldig beschrieben wird. Natürlich gibt es Gut und Böse -wie sonst sollte es ein Abenteuer sein?- aber der Spass an der Geschichte steht ganz weit im Vordergrund. Ich bin ja immer speziell verliebt in all diese schönen Details. Linettes Wackelzahn zum Beispiel. Oder die Schneefrau, die im Kühlschrank schläft. Oder auch das Gerücht, das Satyr-Partys die wildesten Partys überhaupt sind. So süß!

Vor lauter Vergnügen hätte ich das Buch fast in einem Rutsch gelesen. Ich musste mich sehr zusammenreißen, damit ich es länger als einen Abend genießen konnte. Denn es liest sich einfach weg wie nicht. Sabine Städing findet genau die richtigen Worte für ein Buch, das sich ja in erster Linie an jüngere Leserinnen richtet.  Aber ganz klar auch für ältere Fans von solch schöner Fantasy.

Band 2 hat wieder ein wunderschönes Cover bekommen. Ich mag dieses leuchtende Rot. Und vor allem die Scherenschnittfiguren, die einen tollen Kontrast zum Rot bilden. Außerdem sind die Katzen, Eulen und Kürbisse einfach so süß! Mitten drin hat der Beryll seinen Platz gefunden.

Fazit: Auch Magnolias zweites Abenteuer hat mich auf ganzer Linie überzeugt. Eine spannenden und humorvolle Geschichte vor einer schillernden Fantasywelt! Einfach klasse! Und noch viel süßer jetzt, wo Magnolia außerdem noch mit so tpyischen Teenagerproblemchen zu kämpfen hat 😉

Danke an den Lübbe Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!


Titel: Magnolia Steel – Hexenflüstern
Autor: Sabine Städing
Seiten: 304
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 978-3414823533
Preis: 12,99 (HC)

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