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Mrz 21

Leipziger Buchmesse 2014 – Erster Tag

Am Donnerstagmorgen brachen wir von Berlin auf nach Leipzig.
Mittags kamen wir bei der Messe an. Damit stand an diesem Tag nur ein relativ kurzer Messebesuch an.

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Hauptsächlich, weil wir uns eine von den Veranstaltungen von Frank Schätzing ansehen wollten.

Als wir am ARD Forum ankamen, ging bereits das Gerücht um, Frank Schätzing habe bereits den Termin beim Blauen Sofa abgesagt. Bedenklicherweise war die Veranstaltung im ARD Forum auf dem dort ausgestellten Programm auch nicht mehr aufgeführt. Nach kurzem Umhören war es dann amtlich: auch die Veranstaltung dort war abgesagt worden.
Wir hofften dann auf Veranstaltung Nr. 3, die laut Programm im Internet noch nicht gestrichen worden war. Natürlich war sie es trotzdem. Ein Nachhören beim Verlag Kiepenheuer & Witsch, wo „Breaking News“ erschienen ist, besiegelte das Ende unseres kurzen Messebesuchs. Es gab gar keine Veranstaltungen mit Frank Schätzing, da sich die Termine mit anderen Terminen überschnitten hatten. Ich finde es ja etwas seltsam, dass sich das so kurzfristig ergeben hatte (wir waren beileibe nicht die einzigen, die davon überrascht wurden), aber sei’s drum! Es gibt offenbar Bücher und Autoren, die nicht für sich oder für einander Werbung machen müssen 😉

Nach diesem etwas enttäuschenden Start der Buchmesse-Woche ging es erstmal ins Hotel. Zimmer beziehen, nach fehlendem Bettzeug fahnden und dem Personal ein fehlendes Handtuch aus dem Kreuz leiern.

Am frühem Abend machten wir uns auf den Weg zur ersten abendlichen Veranstaltung. Im Leipziger Centralkabarett fand eine Lesung mit Dietrich Faber und seinem neuesten Bröhmann-Krimi statt.

messe14-2Marktplatz Leipzig

messe14-3Das eher unauffällige Leipziger Central Kabarett

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Die Ankündigung im Schaukasten beim Central Kabarett

Die Lesung fand im Blauen Salon des Central Kabaretts statt. Ein gemütlicher Raum mit einer kleinen Bühne und vielen Cafétischen, und damit mal wieder ein ganz anderer Ort für eine Lesung. Das ist das Schöne an Leipzig liest: die oft ungewöhnlichen, aber schönen und passenden Lesungsorte.

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Die Lesung selber hat riesig Spass gemacht. Besonders gut hat es mir gefallen, dass Gästen, die die Bröhmann-Krimis noch nicht kennen, ein kurzer Einblick in Bröhmanns Welt gewährt wurde. So waren alle Gäste etwa auf dem gleichen Stand und konnten mir dem später Gelesenen auch etwas anfangen. Es wurde aber nicht nur aus „Tote Hunde beißen nicht“ gelesen, sondern auch aus einem geheimnisvollen „Triller“, der einem aus verschiedenen Gründen die Haare zu Berge stehen lässt. Ob der es jemals in den Buchhandel schafft? 😉

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 Außerdem spielte Dietrich Faber Szenen aus Bröhmanns Tangokurs vor, interviewte seinen Kommissar und die Erwähnung eines „Bankers“ stellte einige Gäste vor ein Rätsel. Das passte so gar nicht in den Zusammenhang irgendwie…wer wissen möchte, was dahinter steckt, der sollte das Buch lesen.

Anschließend konnte man sich noch sein Buch signieren und Fotos machen lassen.

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Auf dem Weg zurück zum Auto entdeckten wir in der Nähe des Bahnhofs noch diesen Bauwagen vom Ullstein Verlag, aus dem wir so gar nicht schlau wurden.
Was hatte es damit auf sich?
Das würden wir am nächsten Tag direkt mal nachfragen…

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