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Dez 21

Rockes Welt #08 – Von Weihnachtsmännern und Heinzelmännchen

Hallo Freunde!

Ich weiß, es hat lange gedauert, aber hier kommt jetzt endlich mein neuer Artikel!
Und zwar waren wir zum ersten Advent in Köln und dort gleich auf mehreren Weihnachtsmärkten!
Das war toll, sage ich euch! Ich habe sogar den Weihnachtsmann getroffen!

Am ersten Tag, also am Samstag, stand bei der Leserattz und ihrem Männchen vor allem Shopping auf dem Programm. Das finde ich ja immer ziemlich öde, darum bin ich gemütlich im Hotelbett geblieben und habe mich für den Abend auf dem Weihnachtsmarkt ausgeruht.
Und dann ging es endlich los!

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Das ist der berühmte Kölner Dom. Das ist eine ziemlich große und hohe Kirche. Die Leserattz und ihr Männchen sind da am Sonntag echt hochgestiegen. Über 500 Stufen, das muss man sich mal vorstellen! Das könnte mir ja nie einfallen. Ratten sind sowieso nicht für die Höhe geboren. Außerdem sieht der Kölner Dom hier auch ziemlich gruselig aus, wie ich finde. Angst habe ich natürlich nicht, aber man kann ja nie wissen!

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Durch dieses Tor ging es auf den Weihnachtsmarkt am Kölner Dom. Da war vielleicht was los, kann ich euch sagen! Solch ein Gedränge, so viele Menschen auf einem Haufen. Und da heißt es immer: wo eine Ratte ist, da sind auch mehrere! Pah, auf dem Weihnachtsmarkt sind die Menschen genauso. Ich bin vorsichtshalber in der Handtasche geblieben und habe nur ab und zu mal nach draußen gespinstet. Das fand ich schade, denn es gab so viele tolle Sachen, die ich mir gerne näher angesehen hätte.

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Das ist der Weihnachtsbaum mitten auf dem Weihnachtsmarkt. Der ist riesig und leuchtet ganz toll! Das sah wirklich wunderschön aus und ich hätte ihn mir gerne genauer angeschaut. Aber die Leserattz hatte Angst, dass ich verloren gehe. Deshalb durfte ich nicht aus der Tasche raus. Sie hatte da sowieso ständig Angst um ihre Tasche. Viel, viel mehr Angst als in New York sogar, hat sie gesagt. Aber da hätte mal jemand zugreifen sollen, den hätte ich aber krankenhausreif gebissen, das verspreche ich euch. Ich bin nämlich eine tolle Wachratte!

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Das ist der Weihnachtsbaum, der in der Hotelhalle stand. Schön, oder? Ich hätte ja zu gerne gewusst, was in den Päckchen ist. Aber natürlich durfte ich da mal wieder nicht dran. Obwohl ich im Hotel ganz bestimmt nicht verlorengegangen wäre. Aber Weihnachtsgeschenke packt man erst an Weihnachten aus, schon klar.

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Dafür habe ich mir die Krippe mal genauer angeschaut. Die war echt cool und genau auf Rattengröße. Nun kenne ich Maria und Josef, das Jesuskind und die drei Hirten: Kaspar, Melchior und Balthasar. Komische Namen, aber die Leserattz sagt, dass das alles ja schon sehr, sehr lange her ist und die Leute damals nun mal so hießen. Aber einen Rocke hatten die sicher damals nicht in ihrem Stall!

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Diese beiden Fotos hat sie gemacht als sie auf den Dom gestiegen sind. Über mich und meine Vorliebe für gutes Essen, die man mir ja angeblich auch ansieht, da lästert sie gerne mal. Aber bei mehr als 500 Stufen musste selbst sie immer mal wieder eine Pause machen. Ich habe mich nach oben tragen lassen, klar. Die hätten mich da ja sonst auch platt getreten! Scharenweise haben sich Leute diesen 500irgendwas-Stufen-Wahnsinn angetan! Aber ich habe dauernd verrückte Ideen, schon klar!

Nach dem Dom ging es wieder auf den Weihnachtsmarkt da unten. Morgens war da viel weniger los und ich durfte raus aus der Tasche.

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Da sind wir beim Weihnachtsmann! Es gibt ihn nämlich wirklich! Erst sollte ich alleine hin, aber das war mir dann doch etwas zu heikel. Wer weiß schließlich, ob der Weihnachtsmann auch für Ratten zuständig ist. Und wenn der wirklich eine Liste mit allen meinen Streichen hat, dann brauche ich schließlich jemanden, der mich verteidigt und beschützen kann.

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Leckeren Kakao mit ganz viel Sahne gab es auch. Und die Verkäuferin fand mich total niedlich, die hat richtig gelächelt als sie mich gesehen hat. Sie war aber auch ganz süß, hehe!

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Wie für mich gemacht, oder?

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Die Bühne am Weihnachtsbaum hatten wir am Abend vorher gar nicht gesehen. Wahrscheinlich, weil wir bis dahin gar nicht durchgekommen sind. Am Vormittag machten da ein paar falsche Weihnachtsmänner Musik. Weihnachtslieder natürlich. Ein paar kannte ich sogar! Und in der Nähe haben wir ganz leckere Nudeln gegessen! Muss schließlich auch mal sein.

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Auf dem Weg zu einem anderen Weihnachtsmarkt wollte ich mich unbedingt mal in so einen schönen Weihnachtsbaum setzen. Das hat nur so gefunkelt und geglitzert und geleuchtet um mich herum. Das war toll! Da habe ich mich richtig weihnachtlich gefühlt.15„Heimat der Heinzel“ hieß der Weihnachtsmarkt. Heinzel? Etwa diese fleißigen, ordentlichen kleinen Mützenmänner, die nie Streiche spielen? Na, die sollten mal kommen! Ich war ja schon ein bisschen entsetzt! Aber der Weihnachtsmarkt war wirklich schön! Viel schöner und gemütlicher und interessanter als der am Kölner Dom.

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Auf diesem Weihnachtsmarkt gab es etwas ganz Besonderes: nämlich ein Postamt für Wunschzettel! Ich hätte ja gerne einen Wunschzettel geschrieben und in den Postkarten geworfen, aber die Leserattz meinte, dafür hätten wir keine Zeit, so langsam wie ich schreibe. Damit ist klar, dass sie Schuld ist, wenn ich zu Weihnachten nichts geschenkt bekomme!

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Das war also mein Wochenende in Köln, auf dem Dom und auf zwei Weihnachtsmärkten. Es war zwar lausig kalt, aber Spass hat es trotzdem gemacht. Meinen Wunschzettel habe ich dann zuhause in Ruhe geschrieben und nach Engelskirchen geschickt. Und nach Himmelspforten auch, um ganz sicher zu gehen. Jetzt bin ich neugierig, was in ein paar Tagen für mich unter dem Baum liegt.

Vorweihnachtliche Grüße,

euer Rocke

 

P.S. Könnte ihr mal jemand sagen, dass ich ein Männchen bin und keine Haarspangen brauche? Erst recht keine mit einem Elchgeweih dran?
Schaut euch mal an, was sie vor ein paar Tagen mit mir angestellt hat.

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