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Mrz 21

Leipziger Buchmesse 2014 – Dritter Tag

Dass Füße so schrecklich wehtun können!

Aber Schwächeln gilt nicht, also machten wir uns auch am Samstag wieder auf den Weg zur Messe.
An diesem Tag gab es keine festen Programmpunkte. Wir wollten einfach schauen, noch etwas bei den kleinen, weniger bekannten Verlagen stöbern und Fotos machen.
Das war dann aber gar nicht so einfach, denn am Samstag war auf der Messe die Hölle los!
Ich habe nichts gegen das Gedränge, das gehört an solchen Messetagen dazu. Aber ich mag es gar nicht, wenn man mit Müh und Not endlich den richtigen Ausgang gefunden hat und dann dort umgeleitet wird, weil man nur noch in eine Richtung durch die Röhren darf. Ja, es ist die einzige Methode und ohne Zweifel gerechtfertigt, trotzdem ärgert es mich immer wieder. Diese Ausgänge finden sich nämlich nicht so leicht…und dann die schmerzenden Füße und der vom Rucksack krumme Rücken…

Als erstes gerieten wir in einen wahnsinnigen Trubel beim Stand von dotbooks. Ich frage mich heute noch, ob das an den Gratis Taschen mit Kuli, Mints und Karten lag, oder an den Autoren, die an diesem Morgen am Stand waren, Autogramme verteilten und Fotos von sich und ihren Fans machen ließen. Ein Autogramm von Astrid Korten und ein Foto mit Wolfgang Hohlbein war meine kleine Ausbeute. Schaut euch dotbooks unbedingt an, wenn ihr auch eBooks lest. Sie haben tolle eBooks im Angebot!

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Am Stand des DTV entdeckten wir Matt Haigs neues Buch „Ich und die Menschen“, das uns bisher noch nirgends begegnet war. Aber es klingt wirklich richtig gut! Ich mochte ja schon „Die Radleys“ von Matt Haig total gerne. Nun freue ich mich auf sein neues Buch.

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Und dann tauchte Matt Haig selber noch am Stand auf!

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Schon im Weggehen entdeckten wir ein Plakat auf dem auf eine Fotoaktion des DTV aufmerksam gemacht wurde. Man konnte ein Foto von sich im Stil des Covers von „Ich und die Menschen“ machen lassen. Das klang nach Spass also kurz darauf mal dort vorbeigeschaut und mitgemacht.

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Die Teilnehmer an dieser Aktion konnten sich außerdem eines von zwei T-Shirts passend zum Buch aussuchen.
Wenn das Wetter sich hält, werde ich es bald ausführen. Der Spruch wäre ein tolles Lebensmotto.

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Ein paar feine Entdeckungen konnten wir auch an diesem Tag wieder machen. Beispielsweise die Mitrate-Krimis vom Gmeiner Verlag oder auch die Bücher mit den lustig-bösen Covermotiven des fhl Verlags. „Wenn der Tod lachen könnte“ steht auf meinem Wunschzettel. Schon recht lange!

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Über dieses Plakat habe ich sehr gelacht! Genau, Vegetarier essen keine Würmer!

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Am Nachmittag ging es zu einem wunderschönen Trödelmarkt im Kohlrabizirkus. Das hatte zwar nichts weiter mit der Messe zu tun, aber Trödelmarkt ist immer toll! Dort haben wir uns dann noch mit Freunden zu einem kurzen Plausch getroffen. Ich habe mir dort den ersten Bröhmann-Krimi nochmal gekauft. Das Buch hatte ich schon mal, dann aber vertauscht. Nun habe ich beschlossen, die Reihe zu behalten. Bröhmann gehört zu meinen Lieblingskommissaren. Und ein paar Hörspiel-MCs fielen ebenfalls ab. Übrigens zu sehr humanen Preisen! Davon darf sich so mancher Händler sonst gerne eine dicke Scheibe abschneiden…

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Abends sollte es zu einer Lesung mit Jörg Maurer gehen, der in der Moritzbastei aus „Felsenfest“ lesen würde.
Obwohl wir es besser wussten, haben wir doch irgendwo zuviel Zeit vertrödelt.
Trotz aller Eile kamen wir dort erst kurz vor Beginn der Lesung an, die da natürlich bereits voll war.
Sehr schade, eigentlich sollte das das Highlight der Abendveranstaltungen werden, aber wir waren ja selber Schuld.
Oder wäre eine Stunde vorher da sein schon zu spät gewesen? Das werden wir wohl nie wissen, und es ist auch müßig, darüber zu philosophieren. Jörg Maurer wird schon nochmal in eine unserer Ecken Deutschlands kommen, dann sind wir dort. Mindestens drei Stunden vor Beginn 😉
Allerdings finde ich auch, dass eine solche Veranstaltung (Lesung mit Musik und Kabarett) in einer solch bekannten und beliebten Einrichtung ruhig Eintritt nehmen und einen Vorverkauf anbieten darf. Das gab es für die Lesung mit Dietrich Faber auch, war praktisch und man hatte seinen Platz sicher. Und das schreibe ich nicht, weil ich beleidigt bin. Wir waren nämlich nicht die Einzigen, die wieder gehen mussten.

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